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Katalognummer: | 28898 |
EAN: | 9788090731431 |
Garantie: | |
Hersteller: | Via Fact |
Preis ohne MwSt.: | 14,66 € |
Der Autor Zdeněk Volný widmete den achtzehnten Band von „Ein Wanderer durch die tschechische Vergangenheit“ dem tschechischen Literaturschaffen in der Zwischenkriegszeit. Dieser Zeitraum von zwanzig Jahren stellt bis heute seinen Höhepunkt dar: Nach der Überwindung der durch die Schrecken des Ersten Weltkriegs verursachten Depression entwickelten sich Literatur und Kunst auf der Grundlage unterschiedlicher künstlerischer und politischer Vorstellungen von Autoren und einzelnen literarischen Gruppen in verschiedene Richtungen. Die sogenannte proletarische Poesie unter der Leitung von Jiří Wolker entstand aus der schweren Nachkriegsarmut. Die Eröffnung erfolgversprechenderer Lebensperspektiven stimulierte dann die Entstehung charmanter Poetik und anderer Richtungen, beispielsweise des Surrealismus. Das Buch präsentiert die Geschichten der größten Persönlichkeiten der Poesie und Prosa der Zwischenkriegszeit: Nobelpreisträger Jaroslav Seifert, Vítězslav Nezval, Konstantin Biebl oder Vladislav Vančura, und enthält auch ein Kapitel über zeitgenössische Kunst. In den ersten beiden Kapiteln kehrt der Text auch zur tschechischen Dekadenzbewegung und ihren zentralen Figuren Jiří Karásk aus Lemberg und Arnošt Procházko zurück. Das Buch bringt vernachlässigte Zusammenhänge und Fakten an die Oberfläche, über die die akademische Literaturgeschichtsschreibung eher schweigt, und bringt allerlei überraschende Zusammenhänge ans Licht. Es dient der Unterhaltung, dient aber auch als ansprechend aufbereiteter Überblick über die tschechische Literatur der Zwischenkriegszeit, z. B. für den Bedarf von Gymnasien.